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Rasenpflege im Herbst: vertikutieren, nachsäen, kalken und düngen
Hitze, Trockenheit oder viel Regen können im Sommer deutliche Spuren im Rasen hinterlassen. Kahle Stellen, Moos, Unkraut und Rasenfilz beeinträchtigen nicht nur das Erscheinungsbild, sondern erschweren auch die Versorgung der Graswurzeln mit Wasser, Luft und Nährstoffen. Der Herbst ist deshalb ein guter Zeitpunkt, um entstandene Schäden auszubessern und den Rasen auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten.
Im ersten Schritt sollten Sie den Rasen mähen und anschließend vertikutieren. Dabei werden Moos, abgestorbene Gräser und Rasenfilz entfernt. Der Boden kann wieder besser atmen und Wasser sowie Nährstoffe leichter aufnehmen. Wir empfehlen Ihnen das Vertikutieren im Herbst – abhängig von der Witterung – bis Ende Oktober. Bearbeiten Sie dabei nur einen ausreichend kräftigen und nicht zu nassen Rasen.
Unterstützung bietet der Makita Akku-Vertikutierer DUV320Z. Mit seinem 18-Volt-LXT-Akkusystem, einer Arbeitsbreite von 32 Zentimetern und vier einstellbaren Arbeitstiefen von –8 bis +4 Millimetern eignet er sich ideal für die gründliche Rasenpflege. Das entfernte Material wird im 30 Liter großen Fangkorb gesammelt. Dank des Akkubetriebs arbeiten Sie flexibel und ohne störendes Kabel.
Nach dem Vertikutieren werden häufig kahle Stellen sichtbar. Diese sollten Sie möglichst zeitnah nachsäen, damit sich die Grasnarbe vor dem Winter wieder schließen kann. So bleibt weniger Platz für Moos und Unkraut. Halten Sie die nachgesäten Flächen gleichmäßig feucht, damit die jungen Rasengräser zuverlässig keimen und anwachsen können.
Auch der pH-Wert des Bodens spielt eine wichtige Rolle. Ist der Boden zu sauer, kann der Rasen Nährstoffe schlechter aufnehmen und verliert an Widerstandskraft. Vor dem Kalken empfiehlt sich deshalb ein pH-Bodentest. Besteht tatsächlich Kalkbedarf, eignet sich unser COMPO BIO Rasenkalk im 10-kg-Sack für bis zu 200 m². Der Spezialkalk aus fossilem Algenkalk reguliert den pH-Wert, verbessert die Nährstoffversorgung und unterstützt das Wurzelwachstum. Bringen Sie den Kalk bei trockenem Wetter gleichmäßig aus und wässern Sie die Fläche anschließend gründlich. Zwischen dem Kalken und einer Düngung sollten mindestens 14 Tage liegen.
Zum Abschluss stärkt ein spezieller Herbst-Rasendünger die Gräser für die bevorstehenden kalten Monate. Im Unterschied zu einem klassischen Wachstumsdünger ist er auf die besonderen Bedürfnisse des Rasens im Herbst abgestimmt. Vor allem Kalium unterstützt die Widerstandskraft der Grashalme, während Phosphat das Wurzelwachstum fördert. Mähen Sie den Rasen anschließend weiter, solange er wächst, und lassen Sie ihn vor dem Winter nicht kürzer als etwa fünf Zentimeter werden.
Mit der richtigen Reihenfolge – vertikutieren, nachsäen, bei Bedarf kalken und anschließend mit ausreichendem Abstand düngen – schaffen Sie eine gute Grundlage für einen kräftigen Rasen im kommenden Frühjahr.
Den COMPO BIO Rasenkalk, den Makita Akku-Vertikutierer DUV320Z und weitere Produkte für Ihre Herbstrasenpflege erhalten Sie bei uns im Bauzentrum Schnepf Malchin. Unsere Experten beraten Sie gerne!